eine Auswahl

 

Deutsch-polnisches Begegnungsprojekt  in der Heimvolkshochschule Lubmin

 

Seit 2012 treffen sich alljährlich im Rahmen eines deutsch-polnischen Begegnungsprojektes

 

Etwa 20 Menschen aus Stettin und Vorpommern zum kollegialen Austausch , kultureller und kreativer Begegnung  und zum Erholen.

 

Für die Teilnehmenden ist das ein Begegnungs- und Weiterbildungsseminar, das Menschen diesseits und jenseits der Grenze zusammenführt, die täglich in der Pädagogik mit Menschen unterschiedlichen Alters arbeiten. Die Pädagogen, Erzieher/Innen und  Sozialarbeiter/innen haben durch ihre Tätigkeit starken Einfluss auf die Erziehung und Bildung der Generationen und können somit Berührungsängste und Vorurteile abbauen bzw. Interesse und Wertschätzung weitergeben.

 

Das Gemeinsame Lernen und konkrete Interagieren bildet die  Basis für diese Weiterbildung, die persönlich als auch für die berufliche Entwicklung Wissenszuwachs und Kompetenzerweiterung in den Blick nimmt.

 

Zu  verschiedenen Themen  werden Bewegungsangebote,  tänzerische Impulse  und künstlerisch –kreativer Arbeiten wahlweise angeboten. 

 

Hierbei spielen die Erweiterung eigener Möglichkeiten und Kompetenzen im Sinne von Persönlichkeitsentwicklung  und ebenso zur Anwendbarkeit im eigenen Berufsfeld  eine wichtige Rolle.


 

 

Diakonisches Bildungsinstitut Johannes Falk gGmbH Eisenach / Weimar –Holzdorf

  • Projekt LebendIch - Lebendigkeit und Endlichkeit in Verbindung mit Biografiearbeit

Kompetenzzentrum Alter ,Pflege, Inklusion, Februar – Mai 2012

(in Zusammenarbeit mit Christine Baum)

 

Wer eine pflegende Tätigkeit ausübt, kommt ganz unmittelbar mit den existenziellen Lebensthemen in Berührung.

Der straff strukturierte Tagesablauf fordert ein hohes Maß an Engagement und setzt oft Grenzen, Bedürfnisse nach Zuwendung und Gespräch angemessen zu erfüllen.

Über die reine Körperflege hinaus auch den zwischenmenschlichen Kontakt zu pflegen, braucht Zeit und Kreativität im Umgang mit den vorhandenen Möglichkeiten.

 

Inwiefern berührt, prägt, fordert das tägliche Miteinander verschiedener Generationen den eigenen Weg?

Was hat Lebendigkeit mit Endlichkeit zu tun?

Was macht mich als Einzelne/n aus und wovon träume ich?

 

In einem Zeitraum von 6 Wochen hatten Auszubildende in der Altenpflege im Rahmen eines Projektes Gelegenheit, sich gemeinsam mit musisch -, rhythmisch - tänzerisch gestalterischen Elementen zum Thema kreativ auseinander zu setzen und verschiedene Ausdrucksmöglichkeiten auszuprobieren.

Während des Projektes hat Jede/r TeilnehmerIn dazu individuell einen bespannten Keilrahmen gestaltet.

In der Ausstellung zum Projekt sind vom 28.05. – September 2012 im Foyer des Kompetenzzentrums Alter,Pflege, Inklusion Weimar – Holzdorf, Otto-Krebs-Weg 5a die Arbeiten zu sehen.

Tagungsfestival Leben – Sterben- Feiern 6.-9. Oktober 2011 im ZEGG , Bad Belzig

 

Lebenswissen zum Tod Lieder und begleitende Rituale

 

Das TagungsFestival bot einen Rahmen, sich mit unserem Menschheitswissen zu Tod und Trauer zu befassen, einander und der Wahrheit des Todes zu begegnen, den Gefühlen und Fähigkeiten Raum zu geben, und miteinander Formen des lebendigen Umgangs weiter zu entwickeln. Dazu gehörte auch besonders die Gestaltung von Ritualen, rituellen Abläufen und Handlungen.

 

Das Tagungs- Festival gab Anregungen für eine zeitgemäße Ritualkultur zu den Lebensthemen "Trauer, Tod und Sterben",

 

* die die Kraft der Liebe beinhaltet und verströmt

* die uns hält und trägt, so dass wir nicht nur allein aus eigener Kraft

   heraus Krisen durchleben müssen

 * die uns anschließt an Kräfte, die größer sind als wir - Gemeinschaft, Gott, Natur,      
   Schöpfung, das Leben... wie auch immer wir sie spüren und nennen mögen

* die gemeinschaftliches Erleben und individuellen Ausdruck zu einem

   Ganzen verbindet

* die eine lebendige Veränderung und Weiterentwicklung von sich selbst

   zulässt und fördert

* die heilsam wirkt durch ihren Einklang mit natürlichen Prinzipien

 

 

 

Was wir Veranstalterinnen uns gewünscht haben, ist über die Maßen eingetroffen: in einer exemplarischen "Gemeinschaft auf Zeit" einen Beitrag zu entwickeln für eine Trauerkultur, die lebendig und heilsam wirkt. Sie lebt von unserer Eigenmächtigkeit und Kreativität. Sie verbindet uns lebende Menschen miteinander und mit unseren Toten und AhnInnen. Sie kann Freude und Schönheit bringen, auch im Schmerz... So haben wir das Leben in all seinen Facetten gefeiert! Die Menschen kamen aus persönlichem oder / und beruflichem Interesse; aus Arbeitsbereichen, die mit Sterben, Tod, Bestattung und Trauer

(-Begleitung) verbunden sind, aus der Leitung von Singkreisen und Ritualgestaltung usw...

Einige haben gemeinsam mit ihren kleinen Kindern oder mit ihren jungen erwachsenen Töchtern teilgenommen, andere mit ihren alten Müttern.

Die Kinder waren sehr präsent, am rituellen Geschehen beteiligt, und haben begeistert an den besonderen Angeboten für sie und auch an Workshops teilgenommen. Jugendliche waren noch keine dabei.

 

Leben-Sterben-Feiern war Tagung und Festival zugleich - die ganze Veranstaltung und jeder Tag war von einem rituellen Fluss getragen, der aus vielfältigen rituellen Elementen bestand.

Es entstand ein Raum, in dem vieles gleichzeitig möglich war - Fachliches und Persönliches - in die eigene Trauer eintauchen und den verstorbenen Menschen begegnen - ein gemeinsamer Raum der lebenden und verstorbenen Menschen.

Das zeigte sich auch besonders beim "Mexikanischen Totenfest", das von Mitgliedern des Calaca e.V. aus Berlin geleitet wurde, wofür wir von Herzen dankbar sind!

(Veranstalterinnen: Petra Hugo, Hagara Feinbier, Silke Grimm)

 

Im Rahmen des Tagungsfestivals habe ich folgende Workshops angeboten:

 

* „Willkommen und Abschied“ (Phasen der Trauer im Tanz)

 * „Das Leben tanzen - mit Trauer & mit Freude“ ( rituelle Elemente bei Trauer und Abschied)

 

 

Weitere Infos unter www.leben-sterben-feiern.de

 

 

Sina Christiane v. Frommannshausen

Fliederweg 6

99425 Weimar

 

Tel.: 03643/ 400776

eMail:

postmaster(at)sina-weimar.de

 

Sie können auch gerne das Anfrageformular nutzen.

Die wichtigste Stunde ist immer die Gegenwart,der wichtigste Mensch ist der,der dir gerade gegenüber ist,das notwendigste Werk ist stets die Liebe.

(Meister Eckehart)

 

 

 

 

 

 

 

 

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Bibliodrama & Tanz

Zu jung- zu alt für neue Wege?

Samstag 16. Juni

10-18 Uhr

Gutshof Käusel, Molauer Land

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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